Restposten sind Waren, die aus verschiedenen Gründen nicht mehr im regulären Handel verkauft werden — darunter Saisonware, Auslaufmodelle, Überschussproduktion und Lagerräumungen. Im deutschen B2B-Restpostenhandel werden diese Artikel palettenweise zu 5–30 % des ursprünglichen Ladenpreises verkauft. Der Restpostenmarkt in Deutschland hat ein Volumen von mehreren Milliarden Euro jährlich — getrieben durch saisonale Modezyklen, Produktgenerationen-Wechsel in der Elektronik und kontinuierliche Überproduktion in der Konsumgüterindustrie.
Restposten entstehen aus verschiedenen Quellen — und je nach Herkunft unterscheiden sich Qualität, Verfügbarkeit und Einkaufspreise:
Sommer- oder Winterware, die nicht verkauft wurde: Bademode im August, Winterjacken im März. Discounter und Modehändler räumen Lager vor dem Saisonwechsel — Preise: 8–20 % des UVP. Besonders attraktiv für antizyklische Händler, die günstig einkaufen und zur nächsten Saison verkaufen.
Wenn ein neues Smartphone- oder Haushaltsgeräte-Modell erscheint, müssen Händler das Vorgängermodell räumen. Obwohl technisch voll funktionsfähig, werden diese Artikel zu 15–30 % des UVP abgegeben. Für Händler: perfekte Ware für preissensible Käufer.
Hersteller produzieren oft mehr als verkauft wird — als Puffer für Nachbestellungen. Am Jahresende werden Überschüsse liquidiert. Diese Ware ist oft neuwertig in Originalverpackung und kommt mit Herstellergarantie.
Bei Unternehmensinsolvenzen werden Lagerbestände durch den Insolvenzverwalter veräußert — häufig unter Einkaufspreis. Einkaufsquoten: 3–15 % des UVP. Risiko: Mögliche Mängel, keine Nachbestellung möglich. Für erfahrene Händler sehr attraktiv.
Artikel, die für Werbezwecke produziert aber nicht verwendet wurden. Oft Neuware mit Branding oder ohne. Günstige Einkaufspreise, spezifische Zielgruppen.
| Kategorie | Typische EK-Quote | Bester Absatzkanal | ROI-Potenzial |
|---|---|---|---|
| Elektronik/Haushaltsgeräte | 10–20 % UVP | eBay, Amazon, Kleinanzeigen | 150–400 % |
| Kleidung & Mode | 8–15 % UVP | Flohmärkte, Vinted | 100–300 % |
| Spielzeug | 12–22 % UVP | eBay, Flohmärkte | 100–250 % |
| Möbel & Wohnen | 10–20 % UVP | Kleinanzeigen, Outlet | 150–500 % |
| Beauty/Kosmetik | 10–25 % UVP | eBay, Flohmärkte | 100–300 % |
| Garten & Outdoor | 8–18 % UVP | Flohmärkte, Märkte | 100–250 % |
Restposten: Waren, die im regulären Handel (noch) nicht verkauft wurden. Zustand: meist neuwertig, Originalverpackung. Herkunft: Händler, Hersteller, Discounter.
Retouren: Waren, die ein Käufer zurückgesendet hat. Zustand: variiert (A-/B-/C-Ware). Herkunft: Online-Käufer → Online-Händler → B2B-Großhandel.
Auf retouren.io finden Sie beides: echte Retouren aus dem Online-Handel und klassische Restposten aus Händlerabverkäufen.
Restposten sind in der Regel ungebrauchte Neuware, die aus kommerziellen Gründen (Überschuss, Saisonwechsel, Modellwechsel) abverkauft wird. Second-Hand ist gebrauchte Ware, die bereits einen Nutzer hatte. Im Restpostenhandel erwerben Sie meist neue oder nahezu neue Artikel zu niedrigen Preisen.
Restposten im Großhandel kaufen Sie auf Plattformen wie retouren.io, die direkte Lieferantenbeziehungen zu Online-Händlern, Discountern und Herstellern haben. retouren.io bietet Restposten palettenweise ab 1 Palette an — mit Manifest und ohne Mindestmengenpflicht.
Ja. retouren.io verkauft ausschließlich an Gewerbetreibende. Sie benötigen eine gültige Gewerbeanmeldung oder Umsatzsteuer-ID. Die Gewerbeanmeldung kostet in Deutschland ca. 15–60 € und ist beim lokalen Gewerbeamt möglich.
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